Espadrilles
le retour du chalut
Domaine mit Pinie

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Endlich habe ich es geschafft mich wiedermal zu melden. Diesmal war es nicht ein Zeitmangel, sondern ein Gschtürm mit meinem Computer. Ich habe wohl irgendetwas angeklickt, was Folgen hat oder eben keine mehr. Nun mitten in der Nacht habe ich mich an meinen Webmaster erinnert, und an das, was er mir mal gezeigt hat. Ich habe mich nun in einem anderen PC eingeloggt (sagt man so?) und siehe da - es klappt.

Eigentlich möchte ich nur melden, ich bin gesund und munter und welche Freude - am Malen!

Elfter Elfter Elfi Elf, genau dann habe ich auf meine Uhr geschaut! Fasnachtsbeginn! Für mich ist Fasnacht eigentlich kein Thema, aber vielleicht war dieser kurze Blick auf die Uhr ein Zeichen für eine neue farbenfrohe Zeit. 2007 war für mich ein Jahr, dass mit viel Abschied verbunden war. Letzte Woche  fand nun noch ein wichtiger Abschluss statt, d.h. ab Montag ist wieder viel Platz für meine Malerei. Wie ich mich freue!

An der Kunst 07 habe ich Bilder einer Künstlerin kennengelernt, die u.a. technische Sujets, z.B. Fabriken malt. Die Bilder sind mir aufgefallen, weil sie in der Art meinen Bilder ganz ähnlich sind. Diesen Sommer habe ich ein Kran-Sujet aus dem Hamburgerhafen gemalt und z.Zt. arbeite ich am einem Schleppschiff. Seit meiner Hafenrundfahrt fasziniert mich diese Anlage als Malrevier. Die Bilder meiner Kollegin haben mich total motiviert.

Am 15.November wird meiner Malerkollegin und Freundin der Anerkennungspreis der Stadt Wil verliehen. Das ist ein Aufsteller und freut mich riesig. Herzliche Gratulation Suzanne!

www.suzanne-she.ch

Vorgestern besuchte ich die Ausstellung "Idylle am Abgrund" von Félix Vallotton im Kunsthaus Zürich. Sein Einsatz von Formen und Farben, Licht und Schatten, seine Sujets und Kompositionen faszinieren mich. Die Porträts, Intérieurs und Stillleben habe ich sehr genau angeschaut, stehen doch diese Themen auch in meinem Repertoire. Vermutlich wird an einem unserer nächsten Mittwochmalabenden ein "VallottonSujets" als Vorlage auftauchen. Von seinen zum ersten Mal ausführlich gezeigten grossformatigen Gemälde mit mythologischer Prägung war ich etwas weniger angetan. Die Ausstellung ist eine Reise wert.

Am 25./26.September war ich mit Doloris Staudenmaier und Elisabeth Zeller, zwei Malerkolleginnen im Druckatelier von Tom Blaess in Bern. Er leitet Workshops für Monotypie. Für mich war es das vierte Mal, dass ich teilnahm. Monotypie ist ein Druckverfahren, bei dem über eine mit Farbe bearbeitete Plexiglasplatte eine Arbeit x-mal überdruckt werden kann. Das ist spannend und dank Toms grosser Erfahrung und der lockeren fröhlichen Atmosphäre im Atelier jedesmal ein Erlebnis. Das Resultat sind 6-7 bedruckte  Blätter. Mit den einen ist man zufrieden mit den andern nicht. Meistens kommt man so erst kurz vor dem Zusammenpacken auf Touren und man hätte noch diese und jene Idee.  So  freut man sich wieder aufs nächste Mal, auf zwei intensive gute Tage am Aareufer in Bern.